Was man in der Aargauer Zeitung wohl nie lesen wird

Was man in der Aargauer Zeitung wohl nie lesen wird.

von Bruno Buchs, 11.04.2018

Aus der Feder von Herrn Henry Habegger erschien am 11.04.2018 in der Aargauer Zeitung der Artikel « Die Aargauer SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger liest der Pro-Tell-Führungscrew die Leviten »

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-aargauer-svp-nationalraetin-sylvia-flueckiger-liest-der-pro-tell-fuehrungscrew-die-leviten-132422142

Folgenden Kommentar zu diesem Artikel hat die Aargauer Zeitung nicht publiziert, im Gegensatz zu anderen, die ganz offensichtlich zeitlich später der AZ unterbreitet wurden und bei der Zensur nicht durchgefallen sind:

Hier der nicht veröffentlichte Kommentar:

von Bruno Buchs

Als Einzelmitglied von PROTELL biete ich Ihnen meine persönliche Sicht an:

PROTELL setzt sich gemäss den Statuten überparteilich für die Erhaltung und den Ausbau einer freiheitlichen schweizerischen Waffengesetzgebung und Waffenrechtspraxis ein, die auf der Eigenverantwortung des Bürgers basiert und ihm das traditionelle, für die Wahrung seiner persönlichen Freiheit und für die Wehrfähigkeit unseres Landes unabdingbare Recht auf Waffenbesitz, Waffenerwerb und Waffentragen gewährleistet. – PROTELL setzt sich für eine liberale Praxis des eidgenössischen Waffengesetzes und insbesondere für die Erhaltung des Schiesswesens, der Jagd und des Sammelns von Waffen, Munition und Zubehör ein.

Dies ist es, was die ca. 12500 Mitglieder von PROTELL kurz- und längerfristig mobilisiert und was hunderttausende Waffenbesitzer, Schützen, Sammler und wohl eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger im Land mittragen.

PROTELL hat eine bewegte Zeit hinter sich und es ist tatsächlich so, dass die PROTELL Mitliederversammlung im Jahre 2017, im Hinblick auf den aufkommenden Kampf gegen die Umsetzung der EU Richtlinie 2017/753 in Schweizer Recht, praktisch einstimmig einen neuen, kampfbereiten Vorstand eingesetzt hat um die Interessen der Mitglieder, und ganz allgemein der im Waffenwesen freiheitlich denkenden Schweizer Bürgerinnen und Bürger, zu verteidigen. Aktuell muss das Präsidium neu besetzt werden. Die PROTELL Mitglieder werden möglicherweise noch etwas warten müssen bis dieser Auswahlprozess beendet und die PROTELL Spitze dauerhaft und adäquat durch eine Deutschschweizer Führungspersönlichkeit besetzt sein wird. Eine Verstärkung des Vorstands um alle Herausforderungen zu meistern ist aus meiner Sicht ebenfalls wünschbar.

PROTELL ist übrigens eine demokratisch organisierte Gesellschaft von Mitgliedern, die einerseits nicht gleichgeschaltet sind, sondern laufend Ihre Stimme einbringen, und andererseits über die Generalversammlung demokratisch den Kurs von PROTELL bestimmen. Einig sind sich wohl die Mitgliedern und der Vorstand darüber, dass die unselige, die Terrorbekämpfung völlig verfehlende Umsetzung der Richtlinie EU 2017/853 in Landesrecht, bekämpft werden muss. Unser Sicherheitslage würde nicht verbessert und im Effekt würden nur gesetztestreue und rechtschaffende Waffenbesitzer und Schützen drangsaliert oder gar kriminalisiert werden. Terroristen und Kriminelle kümmern sich nämlich einen Deut um Gesetze und die EU und der Bundesrat liegen mit dieser Richtlinie völlig neben den vorgeschobenen Zielen.

Das Thema des Waffentragen durch ausgebildete und sicherheitsrelevant durchleuchtete Bürger wird wohl da und dort diskutiert (wieso sollte man dies nicht dürfen?) ist aber auch für Befürworter, wie den Schreibenden, derzeit nicht zentral.

Bemerkt sei noch, dass die NRA und die Lage in den USA keine Stellgrössen für die Debatte um das Waffenrecht in der Schweiz sind. Unsere Sicherheitslage und der verantwortungsvolle, gesetzestreue Umgang der Bürgerinnen und Bürger mit Waffen, unsere Traditionen und Gegebenheiten sind absolut nicht mit den USA vergleichbar.

Dem geneigten Leser seien auch drei in der Aargauer Zeitung zum erwähnten Artikel publizierte Kommentare nicht enthalten die wohl aus qualitativen Gründen das Wohlwollen der Zensur der Aargauer Zeitung gefunden haben:

P.S.
Auch der Aargauer Zeitung, bzw. Herr Henry Habegger, steht übrigens die Kommentarfunktion dieses Blogs zur Verfügung. – LiberalArms publiziert alle Kommentare, auch von Waffengegnern,  so diese im Rahmen des Anstands und des Rechts verfasst sind.

Chronique de Madame Marie-Hélène Miauton dans Le Temps « Lois sur les armes et pensée magique »

par Bruno Buchs, 06.04.2018

Nous invitons nos lecteurs à prendre connaissance de l’excellent article intitulé « Loi sur les armes et pensée magique » de Madame Marie-Hélène Miauton paru le 5 avril 2018 dans le Temps.

https://www.letemps.ch/opinions/loi-armes-pensee-magique

Besorgen sich Kriminelle neuerdings Waffenerwerbscheine ?

Kriminelle « kaufen Waffenbestandteile und bauen diese zusammen ». – Besorgen sich Kriminelle neuerdings Waffenerwerbscheine ?

Von Bruno Buchs, 21.03.201

Zum Artikel « Büchsenmacher drohen mit Referendum » von Frau Maja Briner vom 19.03.2017 in der Luzerner Zeitung

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/schweiz/buechsenmacher-drohen-mit-referendum;art9641,1219987

welcher auch in der Aargauer Zeitung unter dem Titel « Widerstand gegen EU-Waffenrecht: Nun drohen Waffenhersteller mit dem Referendum » erschienen ist.

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/widerstand-gegen-eu-waffenrecht-nun-drohen-waffenhersteller-mit-dem-referendum-132335053

Herr Wyss vom Büchsenmacher- und Waffenfachhändlerverband (SBV) beschreibt die administrativen Exzesse, welche den Schweizer Büchsenmachern und Waffenhändlern aus der Übernahme der völlig nutzlosen EU-Richtlinie 2017/853 in unser Waffenrecht drohen.

Herr Wyss hat es auf den Punkt gebracht und falls unser Parlament nicht den Mut aufbringt, die EU-gesteuerte Vorlage des Bundesrates zurückzuweisen, werden Schweizer Schützen, Waffensammler und Jäger Seite an Seite mit den Verbänden und Parteien das Referendum mittragen. – Warum das so ist, kann der geneigte Leser auf verschiedenen Verbandsportalen nachlesen, z.B. bei PROTELL www.protell.ch

Kurz gesagt: Diese Richtlinie nützt keinen Deut im Kampf gegen den durch die EU vorgeschobenen „Kampf gegen den Terrorismus und die Kriminalität ». Terroristen und Kriminellen, welche sich auf dem Schwarzmarkt versorgen, ist jedes Gesetz egal. Unsere Sicherheit im Bereich der Waffen ist bereits heute durch unser bewährtes und restriktives Waffenrecht gewährleistet. Die neuen einschneidenden EU-Restriktionen würden nur gesetzestreue und unbescholtene Schweizerinnen und Schweizer grundlos in ihren freiheitlichen, traditionellen Rechten im Waffenbereich drastisch einschränken.

Höchst erstaunlich erscheint im Artikel die Aussage « des Bundes », dass « Kriminelle Waffenbestandteile einzeln kauften und diese dann zusammenbauten ». Ein Beispiel dafür hat der Bund offenbar nicht gegeben, aber wenn es ein solches gäbe, wäre es interessant zu wissen, über welche (dunklen) Kanäle diese Teile beschafft wurden.

Das Waffengesetz sieht nämlich vor, dass für den Erwerb von wesentlichen Waffenbestandteilen (und ohne solche, wie z.B. den Lauf, den Verschluss, usw., kann man keine funktionierende Waffe bauen) ein Waffenerwerbschein erforderlich ist. Welcher Terrorist oder Kriminelle würde wohl zum kantonalen Waffenbüro der Polizei gehen und dort, unter Angabe seiner Personalien und unter Vorlage seines Auszugs aus dem Strafregister, einen Waffenerwerbschein beantragen?  Waffenhändler und gesetztestreue, unbescholtene Waffenbesitzer verkaufen weder Waffen noch wesentliche Waffenbestandteile ohne dass der Käufer einen Waffenerwerbschein vorlegt.

Ergo muss sich der Bund auf den Schwarzmarkt beziehen.

Es ist schon kurios wie man in Bern, (so diese Aussage von Bern gemacht wurde),  das Volk mit Scheinargumenten hinters Licht führen will.

 

 

Motion M 2393 – lettre ouverte aux députées et députés au Grand Conseil de Genève

par Bruno Buchs, 05.10.2017

Madame la Députée au Grand Conseil,
Monsieur le Député au Grand Conseil,

Le Conseiller d’État à la sécurité et à l’économie de la République et Canton de Genève, monsieur Pierre Maudet, ex candidat au Conseil fédéral, avait accepté de répondre à un questionnaire que proTELL, société pour un droit libéral, forte de 10’000 membres, lui avait soumis afin de connaître ses positions par rapport à des sujets de société, notamment les droits et libertés en matière d’armes.

Le questionnaire et les réponses de Monsieur Maudet (ainsi que de son concurrent Ignazio Cassis) ont été publiés sur le site de proTELL:

www.protell.ch
https://www.protell.ch/fr/top-news/608-les-candidats-ignazio-cassis-et-pierre-maudet-ont-repondu

Compte tenu de l’actualité genevoise, à savoir la Motion M2393, proposée par messieurs les députés Lussi et Baud, qui sera prochainement débattue en plénière du Grand Conseil, nous attirons votre attention sur les réponses données par monsieur Maudet à la question no. 7:

Question no. 7 :
Le droit fédéral autorise les cantons à acquérir jusqu’à 3 armes moyennant une unique demande de permis d¹acquisition d¹armes (PAA) et un unique émolument (art. 16 al. 1 OArm). Le problème est purement bureaucratique puisque en tout état de cause, la totalité des armes ainsi acquises doit être enregistrée. Êtes-vous favorable au maintien du système en vigueur dans presque tous les cantons, respectivement
Êtes-vous disposé à mettre fin à l’ « exception genevoise » sur ce point ?

Réponse du Conseiller d’État et candidat au Conseil fédéral au moment de sa réponse, monsieur Pierre Maudet

[…] les pratiques peuvent varier d’une région à l’autre. Cette pratique restrictive, qui ne s’applique en réalité qu’aux achats de particuliers à particuliers, pourrait provoquer un surcroît de travail administratif, sans pour autant améliorer la sécurité de la population. Cette mesure est en cours d’évaluation quant à la pertinence de son maintien. Par ailleurs, de nouveaux projets visant à améliorer l’information et la sécurité sont aujourd’hui à l’étude.

Nous notons avec intérêt que monsieur Maudet semble admettre que la pratique actuelle à Genève pourrait provoquer un surcroît de travail administratif, sans pour autant améliorer la sécurité de la population.

Par cette information, nous souhaitons ramener le débat à sa partie essentielle:

1. Est-ce que la pratique restrictive actuelle à Genève est propre à améliorer la sécurité pour la population à Genève?

La réponse est clairement NON. Une arme détenue légalement par un citoyen genevois qui est acquise par un autre citoyen genevois qui a scrupuleusement respecté ses obligations selon la loi fédérale, c’est-à dire, a demandé et obtenu un permis d’acquisition d’armes (PAA), ne change en rien le niveau de sécurité dans la République ou canton de Genève. Il s’agit d’un simple transfert de propriété.
Une telle transaction entre individus ne fait ni varier le nombre d’armes détenues légalement sur notre territoire, ni le niveau de sécurité. En effet, l’acquéreur aura soumis au SAEA, Service des armes, explosifs et autorisations, avec sa demande de permis, un extrait de son casier judiciaire et le SAEA aura procédé aux contrôles usuels avant de lui délivrer le PAA.
Dans les faits, au lieu que p.ex. 3 armes légalement acquises se trouvent chez l’honnête citoyen A, respectueux de la loi, elles se trouveront, après la vente, chez l’honnête citoyen B, respectueux de la loi et remplissant tous les prérequis pour les détenir.
Dès lors, que le permis d’acquisition permette de transférer la propriété d’une, de deux ou au maximum de trois armes n’a aucun impact sur la sécurité. Il convient de noter que toutes les armes acquises avec un PAA sont enregistrées par le SAEA.

Il ne faut en aucun cas confondre de tels changements de propriétaires avec ce qui se passe sur le marché noir, avec des criminels ou des terroristes.

2. En quoi la pratique actuelle est-elle une tracasserie pour les citoyens?

La situation actuelle, c’est à dire, la délivrance de PAA permettant l’acquisition d’une seule arme pour un émolument de 50 francs oblige les collectionneurs ou autres acquéreurs d’armes, s’ils souhaitent en acheter plusieurs auprès d’un même aliénateur privé, à faire de multiples demandes au SAEA et de payer pour chaque permis (arme) un émolument de 50 francs.

Or, tous les autres cantons suisses accordent jusqu’à trois armes par demande/permis pour un seul émolument de 50 francs, selon les dispositions de l’Ordonnance fédérale sur les armes.
Il semble évident que, sans apporter le moindre gain en sécurité, la pratique genevoise actuelle génère un surcroît de paperasserie inutile, des frais supplémentaires pour l’acquéreur et un surcroît de travail pour l’administration cantonale.

Par ailleurs, le canton accorde des PAA à 3 lignes (armes) pour un seul émolument lorsque un particulier signe une telle demande et la fait parvenir au SAEA par un armurier, en principe genevois, (qui ne fait que la transmettre au SAEA car selon les dispositions fédérales, l’armurier n’a aucun rôle à jouer au niveau de la demande de PAA. Cela sous-entend que le particulier achète ces armes, jusqu’à trois avec un seul PAA, auprès de ce même armurier.
Au contraire des transactions entre particuliers où il s’agit d’armes d’occasion, c’est à dire d’armes déjà en mains de détenteurs légaux, les achats auprès d’armuriers portent non seulement sur des occasions mais également sur des armes neuves qui, elles, augmentent le nombre d’armes détenues légalement par les tireurs et collectionneurs.

3. Est-ce que le projet de loi relatif à la transposition de la Directive européenne 2017/853 actuellement mis en consultation aura un impact sur ce sujet qui nous préoccupe ?

Le projet de loi ne mentionne rien à ce sujet.

Compte tenu des récentes déclarations à proTell de monsieur le Conseiller d’État Maudet, des explications dans la motion M2393 et de ce qui précède, nous vous invitons, Madame la Députée au Grand Conseil, Monsieur le Député au Grand Conseil, à voter la motion M2393 et remédier ainsi à une pratique inutile en matière de sécurité, qui constitue une tracasserie pour la population genevoise.

Veuillez agréer, Madame la Députée au Grand Conseil, Monsieur le Député au Grand Conseil, l’expression de notre considération la plus distinguée.

Bruno Buchs, www.LiberalArms.ch


Références

LArm, Loi sur les armes
https://www.admin.ch/opc/fr/classified-compilation/19983208/201607010000/514.54.pdf

OArm, Ordonnance sur les armes
https://www.admin.ch/opc/fr/classified-compilation/20081148/201607010000/514.541.pdf

« Wir können nicht weitermachen wie bisher »: richtig, nicht ohne das Volk und das Waffentragerecht

Pierre Maudet: « Wir können nicht weitermachen wie bisher »:
Richtig, nicht ohne das Volk und das Waffentragerecht
von Bruno Buchs, 21.08.2017

Das im Blick veröffentlichte Interview mit Herrn Pierre Maudet, Staatsrat in Genf und Kandidat für den Bundesrat haben wir im Blick wie folgt kommentiert:

Link:
https://www.blick.ch/news/politik/pierre-maudet-fordert-eine-schaerfere-ueberwachung-von-extremisten-wir-koennen-nicht-weitermachen-wie-bisher-id7176281.html