Ständeratswahlen im Kanton Sankt Gallen – freiheitliche Werte stehen auf dem Spiel

Ständeratswahlen im Kanton Sankt Gallen – freiheitliche Werte stehen auf dem Spiel

zur Pressmitteilung von PROTELL vom 15.03.2019

Von Bruno Buchs, 15.03.2019

Mit ihrer Pressemitteilung vom 15.03.2019 teilt PROTELL, Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht, mit, dass sie die Kandidaturen von Andreas Graf (parteilos) und Mike Egger (SVP) bei den Ständeratswahlen vom 18.03.2019 im Kanton Sankt Gallen unterstützt.

Als einzige der sieben befragten Kandidatinnen und Kandidaten hätten diese ihre Positionen zum Waffenrecht kundgetan und gegen die EU-Waffenrichtlinie Stellung genommen. Mit anderen Worten empfehlen diese Kandidaten am 19.05.2019 ein Nein zur Waffenrechtvorlage in die Urnen zu legen. PROTELL unterstütze daher beide Kandidaten unbesehen ihrer sonstigen politischen Ausrichtung.

Ginge es nur um die Vertretung von Partikularinteressen könnte man sich natürlich fragen ob die Stellungnahme der  Kandidaten zur Vorlage vom 19.05.2019 den Ansprüchen des Wählers genügt, um sie als kompetente Standesvertreter zu qualifizieren. Hier geht es aber nicht nur um Waffen und auch nicht nur um die legitimen Interessen hunderttausender Schützen und Waffenbesitzer. Vielmehr stehen bei der Abstimmung vom 19.05.2019 zum EU-Waffenrecht grundsätzliche Fragen im Raum und zwar die gleichen, die in der nun angelaufenen Debatte zum Rahmenvertrag entscheidend sein werden.

Das Volk ist aufgerufen am 19.05.2019 Nein zu sagen zu einem freiheitsbeschneidenden Waffenrecht, welches gegen unsere nationalen Interessen ist, und welches ohne den Vorstoss der EU niemand in der Schweiz vorgebracht hätte. Darüber hinaus ist das Volk auch aufgefordert, grundsätzlich Nein zu sagen zu infamen Abkommen, welche es der EU erlauben, uns Richtlinien aufzuzwängen und uns verpflichten, diese «automatisch» in unsere nationale Gesetzgebung zu übernehmen. Und die der EU auch noch die alleinige Rechtsauslegung zu diesen Abkommen vorbehält.

Der Kampf um die Bewahrung unserer Demokratie, unserer freiheitlichen Rechte und unserer Selbstbestimmung hat schon seit geraumer Zeit begonnen. Die Abstimmung vom 19.05.2019 ist wichtig, um der classe politique in Bern das richtige Signal zu senden, nämlich, dass das Volk seine Rechte nicht für ein paar Franken Umsatz mit der EU verscherbeln will.

Gleich wichtig ist es, nach Bern Volksvertreter zu wählen, die diese Signale hören und verstehen.

Darum ist das Sankt Galler Volk gebeten, die Wahlempfehlung von PROTELL und aller freiheitlichen Kreise, zu berücksichtigen.

Pressemitteilung PROTELL vom 15.03.2019
Pressemitteilung_SR-Wahl_SG_15032019

Soyez le premier à commenter

Poster un Commentaire

Votre adresse de messagerie ne sera pas publiée.


*


*