Neue Kampfjets ? Helden in den Lüften und Feiglinge auf dem Boden ?

Neue Kampfjets? – Helden in den Lüften und Feiglinge auf dem Boden?

von Bruno Buchs, 19.06.2020

Der Bundesrat und das Parlament wollen für 6 Milliarden neue Kampfjets um im Luftraum die Souveränität und die Sicherheit der Schweiz 24/365 durchsetzen zu können.

Auf dem Boden gelten in Bern jedoch andere Regeln: Der Bundesrat und die meisten Parteien verscherbeln, auf Geheiss von Brüssel und aus feiger Angst vor harten Verhandlungen, unsere Souveränität und die Volksrechte.

So geschehen beim Waffenrechtsdiktat EU 2017/853, für welches der Bundesrat eine Schengen-Angstkulisse aufgebaut hatte, die ihresgleichen sucht. Mit den gegen 2022 erwarteten zusätzlichen, dogmatischen Verschärfungen des EU Waffenrechts, welche die Schweiz wieder übernehmen « muss », ist schon heute klar, dass die Schweizer Bürgerinnen und Bürger in bekannter Salamitaktik weiter entwaffnet werden sollen. Dem Kampf gegen Terrorismus und Kriminalität wird es wieder nichts nützen.

Wer kauft es dem Bundesrat ab, dass er im Ernstfall die Souveränität im Luftraum durchsetzen wird, wo er doch jedes mal kniefällig wird, wenn Brüssel nur schon den Finger hebt?

Somit braucht die Schweiz auch keine moderne, teure Kampfjets. Jeder mittelmässige Kampfjet, auch wenn er veraltet ist, genügt für den luftpolizeilichen Einsatz gegen zivile Flugzeuge.

Bern muss endlich glaubhaft werden. Wenn das Volk die Armee und die Armee das Volk ist, von Bürgerinnen und Bürgen gefordert wird, im Ernstfall ihr Leben für die Freiheit der Schweiz zu opfern, so steht der gesetzestreuen Soldatin und Bürgerin, dem gesetzestreuen Soldaten und Bürger, ein freiheitliches Waffenrecht zu. Die Schweiz muss dafür zu einer souveränen Politik zurückkehren und insbesondere das Joch der EU abwerfen.

Bei der Beschaffung ist der Bundesrat dem Volk auch Auskunft schuldig, wie er mit den Erfahrungen Österreichs beim Kauf des Eurofighers umgehen will und wie er sicherstellen wird, dass solche Vorkommnisse im Beschaffungsprozess – für alle evaluierten Lieferanten -ausgeschlossen sind.
Auch ist nicht klar, wie die Versorgung mit Ersatzteilen gesichert werden soll damit im Ernstfall keine, den Einsatz gefährdende, Abhängigkeit vom Lieferantenland besteht.
Und das Volk hat Anrecht zu wissen ob das Lieferantenland den Einsatz der Kampfjets mittels (De-)Aktivierungs-Codes verhindern kann.

Wenn das Volk den Scheck unterschreiben soll, so muss vorab Bern glaubhaft werden, eine souveräne Politik betreiben, die den freiheitlichen Volksrechten nicht schadet, sowie die offenen Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten.

Ansonsten legen auch Befürworter einer starken Landesverteidigung am 27.09.2020 ein klares NEIN in die Urne.

 

 

 

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