Besorgen sich Kriminelle neuerdings Waffenerwerbscheine ?

Kriminelle « kaufen Waffenbestandteile und bauen diese zusammen ». – Besorgen sich Kriminelle neuerdings Waffenerwerbscheine ?

Von Bruno Buchs, 21.03.201

Zum Artikel « Büchsenmacher drohen mit Referendum » von Frau Maja Briner vom 19.03.2017 in der Luzerner Zeitung

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/schweiz/buechsenmacher-drohen-mit-referendum;art9641,1219987

welcher auch in der Aargauer Zeitung unter dem Titel « Widerstand gegen EU-Waffenrecht: Nun drohen Waffenhersteller mit dem Referendum » erschienen ist.

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/widerstand-gegen-eu-waffenrecht-nun-drohen-waffenhersteller-mit-dem-referendum-132335053

Herr Wyss vom Büchsenmacher- und Waffenfachhändlerverband (SBV) beschreibt die administrativen Exzesse, welche den Schweizer Büchsenmachern und Waffenhändlern aus der Übernahme der völlig nutzlosen EU-Richtlinie 2017/853 in unser Waffenrecht drohen.

Herr Wyss hat es auf den Punkt gebracht und falls unser Parlament nicht den Mut aufbringt, die EU-gesteuerte Vorlage des Bundesrates zurückzuweisen, werden Schweizer Schützen, Waffensammler und Jäger Seite an Seite mit den Verbänden und Parteien das Referendum mittragen. – Warum das so ist, kann der geneigte Leser auf verschiedenen Verbandsportalen nachlesen, z.B. bei PROTELL www.protell.ch

Kurz gesagt: Diese Richtlinie nützt keinen Deut im Kampf gegen den durch die EU vorgeschobenen „Kampf gegen den Terrorismus und die Kriminalität ». Terroristen und Kriminellen, welche sich auf dem Schwarzmarkt versorgen, ist jedes Gesetz egal. Unsere Sicherheit im Bereich der Waffen ist bereits heute durch unser bewährtes und restriktives Waffenrecht gewährleistet. Die neuen einschneidenden EU-Restriktionen würden nur gesetzestreue und unbescholtene Schweizerinnen und Schweizer grundlos in ihren freiheitlichen, traditionellen Rechten im Waffenbereich drastisch einschränken.

Höchst erstaunlich erscheint im Artikel die Aussage « des Bundes », dass « Kriminelle Waffenbestandteile einzeln kauften und diese dann zusammenbauten ». Ein Beispiel dafür hat der Bund offenbar nicht gegeben, aber wenn es ein solches gäbe, wäre es interessant zu wissen, über welche (dunklen) Kanäle diese Teile beschafft wurden.

Das Waffengesetz sieht nämlich vor, dass für den Erwerb von wesentlichen Waffenbestandteilen (und ohne solche, wie z.B. den Lauf, den Verschluss, usw., kann man keine funktionierende Waffe bauen) ein Waffenerwerbschein erforderlich ist. Welcher Terrorist oder Kriminelle würde wohl zum kantonalen Waffenbüro der Polizei gehen und dort, unter Angabe seiner Personalien und unter Vorlage seines Auszugs aus dem Strafregister, einen Waffenerwerbschein beantragen?  Waffenhändler und gesetztestreue, unbescholtene Waffenbesitzer verkaufen weder Waffen noch wesentliche Waffenbestandteile ohne dass der Käufer einen Waffenerwerbschein vorlegt.

Ergo muss sich der Bund auf den Schwarzmarkt beziehen.

Es ist schon kurios wie man in Bern, (so diese Aussage von Bern gemacht wurde),  das Volk mit Scheinargumenten hinters Licht führen will.

 

 

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